ERP für Beauty Branche: Welches System empfehlt ihr?


Welches ERP passt zur Beauty-Branche?

Experten kontaktieren

Dein Shopify-Shop läuft, Amazon zieht an, Douglas will Listen, der Lohnhersteller braucht Freigaben und im Lager klebt jemand MHD-Etiketten per Hand auf Excel-Basis. Ein klassischer Alltag wachsender Beauty-Brands. Wenn du dich fragst welches ERP für die Beauty-Branche da weiterhelfen kann, dann bist du an genau dem Punkt, an dem Insellösungen und manuelle Prozesse dein Wachstum ausbremsen. 

Die klare Antwort: Für Kosmetikunternehmen im DACH-Raum mit 20 bis 500 Mitarbeitenden ist Microsoft Dynamics 365 Business Central in Kombination mit der vorkonfigurierten Branchenlösung EBC Beauty Solutions die effiziente Wahl – passend für typische Herausforderungen der Beauty-Branche und die vollständige Erfüllung zentraler Anforderungen. Das System deckt Finanzen, Einkauf, Verkauf und Lager als Standardkern ab und ergänzt beauty-spezifische Funktionen wie Chargen- und MHD-Verwaltung, Set-Artikel, Omnichannel-Schnittstellen und Lohnhersteller-Abwicklung. Und das Beste: Mit Emrich Business Consulting (EBC) steht das ERP in 7 Tagen, für den Fixpreis von 649 EUR pro Monat mit einer Laufzeit von 12 Monaten. 

Deine Key Takeaways aus diesem Artikel: 

  • Welche ERP-Typen es für die Kosmetikbranche gibt und wo sie an ihre Grenzen stoßen 
  • Warum Standard-Warenwirtschaften bei Chargen, MHD und Compliance scheitern 
  • Welche Funktionen ein ERP-System für Beauty zwingend mitbringen muss 
  • Warum Business Central mit EBC Beauty Solutions die effizienteste ERP-Lösung ist und wie sie schnelleren Zugang zum Markt sowie kürzere Time-to-market unterstützt  
  • Wie der 7-Tage-Schnellstart in der Praxis funktioniert  

Grundlagen: Was ein ERP-System in der Beauty-Branche wirklich leisten muss

Ein ERP-System bündelt alle geschäftskritischen Prozesse in einer zentralen Software: Finanzbuchhaltung, Einkauf, Verkauf und Lagerverwaltung laufen in einem System zusammen statt in fünf verschiedenen Tools. Für Unternehmen, die bereits im Microsoft-Ökosystem arbeiten (Outlook, Excel, Teams), ist das ein natürlicher Schritt, weil Business Central sich nahtlos in diese Umgebung einfügt. 

Aber die Beauty-Branche ist kein normaler Einzelhandel. Kosmetikfirmen fahren Mischmodelle: Eigenmarken und Handelsware, eigene Produktion oder Lohnhersteller, D2C-Webshop und B2B-Fachhandel gleichzeitig. Diese Komplexität aus Herstellung, Regulatorik und Multichannel Vertrieb braucht eine saubere ERP-Basis, die weit über eine einfache Warenwirtschaft hinausgeht und neben operativen Abläufen auch Qualität sowie Produktqualität systemseitig absichern muss.

Besonderheiten der Beauty- und Kosmetikbranche

Ein ERP-System für die Beauty- und Kosmetikbranche muss spezifische Branchenanforderungen erfüllen, die in anderen Industrien so nicht existieren: 

  • Chargen und MHD-Pflicht: Die Kosmetikindustrie ist stark reguliert und stellt besondere Anforderungen an die Lieferkette. GMP-konforme Chargenverwaltung gewährleistet Rückverfolgbarkeit in der Produktion. Chargeninformationen umfassen Herkunft, Verarbeitungsschritte und Verfallsdaten. Das ERP-System muss den Umgang mit MHD und Verfallsdaten zuverlässig ermöglichen. 
  • EU-Kosmetikverordnung und Deklaration: Beauty-Unternehmen müssen gesetzliche Vorschriften wie die EU-Kosmetikverordnung (EG Nr. 1223/2009) einhalten. INCI-Deklaration der Inhaltsstoffe, Meldung im CPNP-Portal und die Verwaltung komplexer Inhaltsstofflisten sind Pflicht. Verstöße führen zu Rückrufen, Bußgeldern oder dem Ausschluss von Produkten aus Märkten. 
  • Rezepturen und Varianten: Rezeptur- und Formelmanagement muss direkt im ERP-System hinterlegt werden. Parfüm-Serien mit Ländervarianten, Naturkosmetik mit Bio-Siegeln oder Skincare-Linien mit unterschiedlichen Wirkstoffkonzentrationen erfordern eine flexible Rezepturentwicklung im System. 
  • Qualitätsmanagement und Compliance: Die Einhaltung der EU-Kosmetikverordnung erfordert integrierte Prüfprozesse im Wareneingang. ISO 22716 Anforderungen unterstützen die Rückverfolgbarkeit in der Kosmetik. Qualitätskontrollen sichern Standards über den gesamten Produktlebenszyklus. 

Von D2C bis B2B: Typische Geschäftsmodelle in der Beauty-Branche

Die meisten wachsenden Beauty-Marken bedienen mehrere Kanäle gleichzeitig, und genau das macht die Anforderungen an ein ERP so anspruchsvoll: 

  • D2C-Webshops über Shopify, WooCommerce oder Shopware mit direktem Endkundenversand 
  • Marktplätze wie Amazon, Zalando Beauty oder Douglas Online mit jeweils eigenen Regeln für Produktdaten, Bestände und Retouren 
  • B2B-Fachhandel über Drogerien, Apotheken, Parfümerien und Einzelhändler mit EDI-Anbindung, Staffelpreisen und Konditionsvereinbarungen 
  • Eigene Stores und POS mit Filialanbindung und Kassensystemen 

Für D2C-Kosmetikmarken sind schnelle Anbindungen an Onlineshops sowie eine einfache Lagerverwaltung wichtig. Ein effektives ERP synchronisiert Bestände in Echtzeit über verschiedene Vertriebskanäle. Ohne zentrale Bestandsführung, einheitlichen Kundenstamm und automatisierten Auftragsfluss entstehen Überverkäufe, Fehllieferungen und frustrierte Kunden. 

Genau an diesem Punkt fallen viele Standard-Warenwirtschaften auseinander. Warum das so ist, zeigt der nächste Abschnitt.

Warum viele Standard-Warenwirtschaften für Beauty nicht ausreichen

Die typische Situation: Du hast eine WaWi, die für den einfachen Handel gebaut wurde. Artikelstammdaten kennen keine Chargen-Matrix, MHD ist bestenfalls ein Freitextfeld, und die Shopify-Anbindung funktioniert nur über einen manuellen CSV-Export. Im Alltag bedeutet das: Suchzeiten nach Chargennummern, manuelle Bestandslisten, Fehllieferungen an B2B-Kunden und Stress bei jedem Audit.

Typische Grenzen einfacher ERP- oder WaWi-Systeme

  • Keine lückenlose Chargenrückverfolgung: Rückverfolgbarkeit sichert lückenlose Nachverfolgung von Rohstoffen und Produkten. Einfache Systeme können das nicht abbilden, was bei Rückrufaktionen zum ernsthaften Problem wird. 
  • MHD nur als Notiz: Ohne echte FEFO-Logik (First Expired, First Out) landen abgelaufene Produkte beim Kunden. Das schadet nicht nur dem Ruf, sondern verstößt gegen die Kosmetikverordnung. 
  • Kein Set- und Bundle-Handling: Beauty Produkte leben von Geschenksets, Adventskalendern und Influencer-Boxen. Ohne automatisierte Stücklisten mit Einzelkomponenten-Abbuchung wird jede Aktion zum manuellen Kraftakt. 
  • Fehlende Multichannel-Schnittstellen: Wer Shopify, Amazon und B2B-Kunden gleichzeitig bedient, braucht Echtzeit-Synchronisation. Manuelle Exporte und Importe erzeugen veraltete Bestände und Überverkäufe. 
  • Starre Preislogiken: B2B-Konditionen mit Staffelpreisen, Skonti und Aktionspreisen lassen sich in einfachen Systemen nicht abbilden. Das Ergebnis: Excel-Listen pro Kunde. 
  • Kein Qualitätsmanagement: Qualitätsmanagement und Compliance sind Voraussetzung für die Einhaltung strenger Richtlinien. Ohne integrierte Prüfprozesse fehlt die Dokumentationssicherheit; ohne definierte Qualitätsstandards lassen sich weder Prüfungen noch dokumentierte Freigaben verlässlich abbilden. 

Risiken durch Insellösungen und Excel-Chaos

Insellösungen bedeuten: separate WaWi, ein eigenes Shop-Backend, eine andere Buchhaltungssoftware und ein Fulfillment-Tool, die keine gemeinsame Datenbasis haben. In der Praxis sieht das so aus: Produktdaten werden doppelt gepflegt, Bestellungen manuell zwischen Systemen hin- und hergeschoben, und der Lagerbestand stimmt nur montags morgens nach dem wöchentlichen Abgleich. 

Beauty-KMUs mit diesem Setup verschwenden typischerweise mehrere Stunden pro Woche allein mit manuellen Korrekturen und Bestandsabgleichen.  

Die Lösung ist kein weiteres Add-on auf einem wackeligen Fundament. Es braucht ein professionelles ERP auf einer skalierbaren Plattform, das Beauty-spezifische Anforderungen von Anfang an abdeckt.

Welche ERP-Optionen haben Beauty-Unternehmen – und welche empfehlen wir?

Es gibt im Kern drei Wege, wie Kosmetikunternehmen ihr ERP aufstellen können. Jeder Weg hat seine Berechtigung, aber nicht jeder passt zu wachsenden Beauty-Brands im Mittelstand. Wir argumentieren hier auf Basis unserer langjährigen Erfahrung in der Branche und adressieren Beauty-KMUs im Microsoft-Ökosystem. 

Option 1: Einfache Warenwirtschaft mit Beauty-Add-ons

Einfache WaWi-Systeme bieten Basisfunktionen: Artikelverwaltung, einfache Finanzbuchhaltung, vielleicht ein rudimentäres Chargenfeld und eine Light-Shopanbindung.  

Die Vorteile liegen im günstigen Einstieg und der geringen Komplexität. Aber für wachsende Beauty-Brands mit mehreren Vertriebskanälen, internationaler Expansion, steigenden Qualitätsanforderungen und regulatorischen Vorgaben stoßen diese Lösungen schnell an ihre Grenzen. Die Auswahl des richtigen ERP-Systems hängt letztlich von der Unternehmensausrichtung ab: Wer bei einem Kanal und wenigen hundert Produkten bleibt, kommt damit zurecht. Wer skalieren will, nicht.

Option 2: Schwergewichtige Spezial-ERP für Großindustrie

Am anderen Ende des Spektrums stehen hochspezialisierte ERP-Systeme für die Kosmetikindustrie. SAP S/4HANA Cloud ist für komplexe internationale Strukturen bei Beauty-Unternehmen geeignet. Solche Systeme decken regulatorische, fertigungstechnische und internationale Anforderungen vollständig ab, inklusive tiefer MES-Anbindung und komplexer Variantenproduktion. 

Das Problem für KMU: monatelange Projektlaufzeiten (9 bis 12 Monate sind Realität), hohe Lizenz- und Projektkosten, und ein Ressourcenbedarf, der das Tagesgeschäft lähmt. Diese Systeme sind für Großfertigung und internationale Konzerne gebaut. Für den flexiblen Omnichannel-Beautyhandel im Mittelstand sind sie in der Regel überdimensioniert und zu starr. 

Option 3: Microsoft Dynamics 365 Business Central mit EBC Beauty Solutions (Empfehlung)

Business Central ist das Cloud-ERP von Microsoft für den Mittelstand. Es liefert einen robusten Standardkern aus Finanzen, Einkauf, Verkauf und Lager mit regelmäßigen Updates, tiefer Integration in Microsoft 365 und Erweiterbarkeit über Microsoft AppSource. EBC bringt dabei branchenspezifisches Know-how und Erfahrung in typischen Beauty-Prozessen mit ein. 

EBC Beauty Solutions setzt als Branchenlayer genau dort auf: vorkonfigurierte Beauty-Stammdaten, Chargen- und MHD-Logiken mit FEFO-Prinzip, Bundle- und Set-Funktionen, Schnittstellen zu Shopify, Amazon und LS Retail sowie transparente Lohnhersteller-Abwicklung. Das unterstützt auch Innovation in der Produktentwicklung und in digitalen Abläufen. Kein teures Overcustomizing, sondern Standards plus modulare Erweiterbarkeit. 

Das Resultat: Ein ERP-System, das beauty-spezifische Anforderungen ab Tag 1 abdeckt, updatefähig bleibt und mit dem Unternehmen mitwächst. Im nächsten Abschnitt zeigen wir die konkreten Funktionen im Detail.

Die wichtigsten Funktionen, die ein ERP für die Beauty-Branche mitbringen muss

Nicht jedes Feature auf einer Vertriebspräsentation ist relevant. Entscheidend ist ein klarer Kern an Pflichtfunktionen, ohne die ein Kosmetikunternehmen weder compliant arbeiten noch effizient skalieren kann. ERP-Systeme verbessern die Effizienz in Lager- und Fulfillment-Management nur dann, wenn die richtigen Module vorhanden sind. 

Chargen- und MHD-Verwaltung mit FEFO-Logik

Rückverfolgbarkeit sichert lückenlose Nachverfolgung von Rohstoffen und Produkten. Ein spezialisiertes ERP unterstützt die Chargenvererbung und Rückverfolgbarkeit über Produktionsstufen. GMP-konforme Chargenverwaltung unterstützt die Rückverfolgbarkeit und reduziert den Audit-Aufwand deutlich. 

In EBC Beauty Solutions bedeutet das: Automatisierte Lagerbewegungen nach FEFO-Prinzip, Sperrbestände bei kritischem MHD, Audit-Unterlagen per Knopfdruck. Die ISO 22716 Anforderungen werden durch lückenlose Chargenerfassung erfüllt. Vollständige Rückverfolgbarkeit ist entscheidend für Transparenz und Vertrauen bei Behörden und Konsumenten.

Omnichannel-Fähigkeit: Webshop, Marktplätze, POS und B2B in einem System

Omnichannel- und E-Commerce-Fähigkeit sind für viele Beauty-Marken der entscheidende Wachstumstreiber. Ein professionelles ERP für E-Commerce bietet nahtlose Schnittstellen zu Shopify, Shopware, Amazon und Filialkassen wie LS Retail. 

Der Nutzen: Ein zentraler Bestand, ein Kundenstamm, ein Auftragsfluss. Keine manuellen Exporte, keine veralteten Bestände, keine Überverkäufe. Bestellvorschläge werden automatisch generiert, Lagerbewegungen in Echtzeit synchronisiert. 

Set-Artikel, Bundles und Limited Editions

Beauty-Brands leben von Geschenksets, Adventskalendern, Influencer-Boxen und saisonalen Aktionen. Diese Produkte bestehen aus unterschiedlichen Einzelkomponenten, die im Lager vorrätig sein müssen und bei Verkauf automatisch abgebucht werden. 

Ein modernes Beauty-ERP verwaltet Sets als Stücklisten: Einzelkomponenten werden bei Kommissionierung automatisch abgebucht und bewertet. Produktportfolios mit hunderten Varianten (Größe, Duft, Farbe) lassen sich über eine Variantenmatrix effizient pflegen, statt jeden Artikel einzeln anzulegen. 

Zusammenarbeit mit Lohnherstellern und Co-Packern

Viele Kosmetikhersteller produzieren nicht selbst, sondern arbeiten mit externen Abfüllern und Co-Packern. Das bedeutet: Beistellungen von Tiegeln, Kartonagen und Etiketten müssen sauber geführt werden. Strukturierte ERP-Abläufe machen auch die Entwicklung neuer Produkte mit Lohnherstellern besser steuerbar. Rezepturen und Füllmengen gehen an den Hersteller, fertige Produkte kommen zurück ins eigene Lager. 

EBC Beauty Solutions macht diesen Materialfluss in der Supply Chain transparent: Du siehst jederzeit, welche Rohstoffe und Packmittel beim Lohnhersteller liegen, welche Chargen in Produktion sind und wann die fertigen Produkte eintreffen.

B2B-Konditionen, Staffelpreise und Aktionen

Der Vertrieb an Drogerien, Parfümerien und Einzelhändler erfordert komplexe Preislogiken: Rabattstaffeln nach Abnahmemenge, Aktionspreise für Listungen, Gratisartikel und individuelle Konditionen pro Kunde. Ohne flexible Preis- und Konditionsmodelle im ERP landen diese Informationen in Excel-Listen, die niemand aktuell hält. 

Business Central bildet mehrstufige B2B-Konditionen direkt im System ab. Preislisten, Staffeln und Aktionen lassen sich pro Kundengruppe pflegen und automatisch auf Aufträge anwenden.

Finanzbuchhaltung und Reporting in Echtzeit

Integrierte Finanzbuchhaltung ist kein Nice-to-have, sondern die Basis für gesunde Geschäftsprozesse. Offene-Posten-Management, automatischer Zahlungsabgleich, Skonti-Überwachung und Cashflow-Übersicht laufen in Business Central in Echtzeit. 

Durch KI-Funktionen wie Microsoft Copilot werden Auswertungen, Prognosen und Berichte deutlich erleichtert. Du siehst Deckungsbeiträge pro Kanal, Lage der Bestände und offene Bestellungen in Echtzeit, ohne dafür manuell Daten aus drei verschiedenen Systemen zusammenführen zu müssen. 

Praxis: So läuft der Beauty-ERP-Schnellstart mit EBC ab

ERP klingt oft nach einem Monster-Projekt. Monate voller Workshops, ein Team, das im Tagesgeschäft fehlt, und ein Budget, das in die Höhe schnellt. Das ist eine berechtigte Sorge vieler KMUs. Nicht mit EBC.  

ERP in a Week ist unser Effizienz-Versprechen an unsere Kunden: In 7 Tagen ist dein Unternehmen handlungsfähig. Du hast dein ERP, deine Mitarbeiter sind geschult, der Support läuft. Für 649 EUR pro Monat, mit einer Laufzeit von 12 Monaten. 

Der 7-Tage-Plan: ERP in a Week für Beauty-Unternehmen

So sieht der konkrete Ablauf in der Praxis aus: 

  1. Tag 1-2: Kick-off, Datenaufnahme und Finanz. Bestandsaufnahme deiner Prozesse, Vertriebskanäle und Stammdaten. Finanzbuchhaltung und Live-Anbindung der Banken sowie DATEV-Schnittstelle. Kein wochenlanges Vorprojekt, sondern ein fokussierter Start.  
  2. Tag 3-4: Kernkonfiguration Einkauf und Verkauf. Aktivierung der Einkaufs- und Verkaufsprozesse sowie Datenimport deiner Kunden-, Lieferanten- und B2B/D2C-Stammdaten.  
  3. Tag 5: Lager Setup. Einrichtung der Lagerverwaltung, Erfassung der Eröffnungsbestände, Aktivierung von Set-Artikeln/Bundles sowie Konfiguration der Chargen- und MHD-Logik. 
  4. Tag 6: Schulung. Dein Team lernt das System im Live-Betrieb. Kein theoretischer Workshop, sondern praxisnahe Einweisung an echten Prozessen. 
  5. Tag 7: Go-Live und Support-Setup. Das System geht live. Der persönliche Ansprechpartner bei EBC steht weiterhin für die laufenden Support-Betreuung bereit. 

Alles bleibt gleich, nur besser und effizienter. Keine großen organisatorischen Umbauten, kein monatelanges Projekt, das dein Team blockiert.

Erfolgsbeispiele aus der Beauty-Praxis

Der Ansatz funktioniert nicht nur in der Theorie. APRICOT Beauty stand vor der Herausforderung, E-Commerce-Wachstum und Logistik-Schnittstellen professionell abzubilden, ohne Monate in ein Backend-Projekt zu investieren. Danny Hölzer, Geschäftsführer von APRICOT Beauty, bringt es auf den Punkt: „Wir wollten Energie in Produktentwicklung investieren – nicht in komplexe Backend-Strukturen.“ 

Auch Beauty Avant-Garde setzte von Anfang an auf eine professionelle Systembasis statt auf provisorische Lösungen. Martina Kösters, CEO von Beauty Avant-Garde: „Für uns war wichtig, von Anfang an mit klaren Prozessen und einer professionellen Systembasis zu arbeiten.“ 

Dass der EBC-Ansatz branchenübergreifend funktioniert, zeigt auch die Feinkost Käfer Case Study. Alexander Schramm, CFO von Feinkost Käfer: „Mit EBC haben wir unser ERP-Projekt präzise, strukturiert und vor allem im vereinbarten Zeit- und Kostenrahmen umgesetzt.“

Checkliste: Ist dein Beauty-Business bereit für ein professionelles ERP?

Diese Checkliste hilft dir einzuschätzen, ob der Zeitpunkt für Business Central mit EBC Beauty Solutions gekommen ist: 

  • Du verkaufst über mehr als einen Kanal (D2C + B2B oder mehrere Shops/Marktplätze) 
  • Du verwaltest mehr als 200 SKUs (Varianten, Größen, Düfte, Sets eingerechnet) 
  • Deine Chargen- und MHD-Listen liegen in Excel oder auf Papier 
  • Du erlebst regelmäßig Out-of-Stock-Situationen oder Überverkäufe 
  • Dein Team verbringt mehrere Stunden pro Woche mit manuellem Bestandsabgleich 
  • Du arbeitest mit Lohnherstellern oder Co-Packern zusammen 
  • Dein Unternehmen nutzt bereits Microsoft 365 (Outlook, Teams, Excel) 
  • Du planst Internationalisierung oder weitere Vertriebskanäle 
  • Audits und Compliance-Prüfungen verursachen Stress und Sucharbeit 
  • Du hast 15 oder mehr Mitarbeitende und die Prozessabläufe werden zunehmend unübersichtlich 

Ab 4x Ja lohnt sich ein Gespräch über ERP in a Week mit EBC. Dokumentationssicherheit stärkt das Vertrauen von Behörden und Konsumenten, und je früher du eine saubere Basis schaffst, desto weniger Altlasten musst du später bereinigen.

Fazit und nächste Schritte 

Die Wahl des ERP-Systems entscheidet in der Kosmetik Branche über Skalierungsfähigkeit, Compliance und den Stresslevel im Tagesgeschäft. Wer mit Excel-Listen, Insellösungen und manuellen Prozessen arbeitet, zahlt jeden Monat drauf: durch verlorene Arbeitsstunden, verpasste Skonti, fehlerhafte Bestände und nervige Audit-Vorbereitungen. 

Die Empfehlung ist klar: Microsoft Dynamics 365 Business Central im Schnellstart-Modell ERP in a Week. Du bekommst ein ERP, das Chargen, MHD, Omnichannel, Bundles und Lohnhersteller-Abwicklung ab Tag 1 abdeckt. Für 649 EUR pro Monat mit einer Laufzeit von 12 Monaten. In 7 Tagen live. Schon am dem ersten Monat sparst du Zeit und Geld durch Automatisierung. 

  1. Status-Check: Gehe die Checkliste oben durch und bewerte ehrlich, wo dein Unternehmen steht. 
  2. Muss-Funktionen definieren: Liste die Bedürfnisse auf, die für deine Beauty-Marken nicht verhandelbar sind (Chargen, MHD, Omnichannel, Sets, Lohnhersteller). 
  3. Erstgespräch buchen: Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch mit EBC, um deine Anforderungen und dein Timing zu klären. 

FAQ

Welches ERP-System empfehlt ihr konkret für die Beauty-Branche? 

Microsoft Dynamics 365 Business Central mit EBC Beauty Solutions. Die Kombination aus Microsoft-Cloud-Standard, vorkonfigurierten Beauty-Funktionen (Chargen, MHD, Sets, Omnichannel) und dem 7-Tage-Schnellstart von Emrich Business Consulting bietet den schnellsten und risikoärmsten Einstieg für Kosmetikunternehmen im DACH-Raum. Ein ERP-System für die Kosmetikbranche muss Produktionsplanung und Qualitätsmanagement umfassend abbilden können, und genau das liefert diese ERP-Lösung. 

 

Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich Business Central für Kosmetik- und Beauty-Brands? 

Ab etwa 15 Mitarbeitenden oder sobald du D2C und B2B kombinierst, wird Business Central sinnvoll. Typische Schwellenwerte: mehr als 200 SKUs, mehr als ein Vertriebskanal, regelmäßige Zusammenarbeit mit Lohnherstellern. Spätestens wenn manuelle Bestandsabgleiche und Excel-basierte Chargenführung mehr als 5 Stunden pro Woche kosten, rechnet sich der Wechsel. 

 

Wie lange dauert eine Einführung mit EBC wirklich? 

Der Standard-Kern (Finanzen, Einkauf, Verkauf, Lager) ist in 7 Tagen live. In diesen 7 Tagen werden Stammdaten migriert, Beauty-spezifische Module konfiguriert, das Team geschult und das System in den produktiven Betrieb überführt. Der persönliche Ansprechpartner bei EBC steht danach für Support und Erweiterungen bereit. 

 

Welche Beauty-spezifischen Anforderungen deckt EBC Beauty Solutions bereits ab? 

  • Chargen- und MHD-Verwaltung mit FEFO-Logik 
  • Lückenlose Rückverfolgbarkeit von der ERP-Lösung, die Nachverfolgbarkeit von Rohstoffen ermöglicht 
  • Set-Artikel, Bundles und Limited Editions 
  • Lohnhersteller- und Co-Packer-Abwicklung 
  • Omnichannel-Schnittstellen (Shopify, Amazon, LS Retail) 
  • B2B-Konditionen und Staffelpreise 
  • Qualitätskontrolle und Compliance-Dokumentation 

Erweiterungen sind jederzeit über Microsoft AppSource möglich: DMS, BI-Dashboards, weitere Shop-Anbindungen oder internationale Finanzbuchhaltung. 

 

Bleiben meine Mitarbeiter monatelang blockiert? 

Nein. Der Schnellstart ist auf minimale Belastung ausgelegt. Klare Aufgabenpakete, praxisnahe Schulung an echten Prozessen und ein fokussierter 7-Tage-Ablauf sorgen dafür, dass dein Team schnell produktiv arbeitet. Alles bleibt gleich, nur besser und effizienter. Produktentwicklung in der Kosmetik ist ein kreativer Prozess, und dein Team soll sich darauf konzentrieren können, statt monatelang in ERP-Workshops zu sitzen. 

 

Wie kann ich prüfen, ob Business Central zu unserer Beauty-Strategie passt? 

Nutze die Checkliste weiter oben im Artikel als ersten Indikator. Wenn du bei vier oder mehr Punkten mit Ja antwortest, lohnt sich ein Gespräch. Vereinbare ein kostenloses Erstgespräch mit den Branchen-Experten von EBC, um deine individuellen Anforderungen, Vertriebskanäle und dein Timing zu besprechen.