ERP-Lösungen für die Medizintechnik

Das ERP-System für transparente und kontrollierte Medizintechnik-Prozesse


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Microsoft Dynamics 365 Business Central für Rückverfolgbarkeit, Dokumentation und skalierbares Wachstum.

EBC unterstützt Hersteller, Händler und Serviceunternehmen der Medizintechnik bei der Einführung einer integrierten ERP-Lösung. Einkauf, Verkauf, Lager, Service, Produktion und Finanzbuchhaltung werden auf einer gemeinsamen Datenbasis verbunden.Chargen, Seriennummern und produktbezogene Dokumente lassen sich entlang der relevanten Geschäftsprozesse nachvollziehbar zuordnen. So entsteht eine belastbare Grundlage für Qualität, Auditvorbereitung und weiteres Wachstum.

Wenn Excel, Dokumentenablage und ERP nicht zusammenspielen

Medizintechnik-Unternehmen müssen hohe Anforderungen an Qualität, Dokumentation und Nachvollziehbarkeit erfüllen. Gleichzeitig sollen operative Prozesse effizient bleiben und das Unternehmen skalierbar wachsen können.

In der Praxis sind Informationen jedoch häufig über mehrere Systeme, Tabellen und Ordner verteilt. Chargen werden an einer Stelle geführt, Prüfprotokolle an einer anderen und Servicedokumente separat abgelegt.

Das erschwert die tägliche Arbeit:

  • Chargen und Seriennummern lassen sich nicht durchgängig verfolgen.
  • Dokumente sind nicht eindeutig mit Produkten und Vorgängen verknüpft.
  • Änderungen und Freigaben müssen manuell nachvollzogen werden.
  • Mitarbeitende übertragen Daten zwischen mehreren Systemen.
  • Rückfragen und Audits verursachen hohen Rechercheaufwand.
  • Wachstum erhöht die Komplexität der bestehenden Abläufe.

EBC begegnet dieser Ausgangssituation mit einer integrierten und schrittweise erweiterbaren Systemarchitektur.

Kunden, die uns vertrauen

Eine integrierte Plattform für Ihre zentralen Geschäftsprozesse

Microsoft Dynamics 365 Business Central bildet unter anderem Finanzbuchhaltung, Einkauf, Verkauf, Lager und Produktion auf einer gemeinsamen Plattform ab. EBC ergänzt diese Basis um die für das jeweilige Medizintechnik-Unternehmen erforderlichen Prozesse, Dokumentenstrukturen und Integrationen.

Das Ziel ist nicht ein möglichst großes ERP-Projekt. Das Ziel ist eine kontrolliert eingeführte Lösung, die zunächst die geschäftskritischen Prozesse zuverlässig abbildet und anschließend bedarfsgerecht erweitert wird.

Chargen und Seriennummern nachvollziehbar führen

Dokumente direkt mit Produkten und Prozessen verbinden

Qualitätsprüfungen in operative Prozesse integrieren

Service und Gerätehistorie transparent abbilden

Chargen und Seriennummern nachvollziehbar führen

fiktiver Barcode

Bereits im Wareneingang können relevante Artikel über Chargen oder Seriennummern erfasst und dauerhaft im System gespeichert werden. Bei der Auslieferung wird der Bezug zu der jeweiligen Charge oder Seriennummer fortgeführt.

Dadurch lässt sich nachvollziehen:

  • von welchem Lieferanten eine Charge stammt,
  • wann die Ware eingegangen ist,
  • wo sie gelagert wurde,
  • in welchen Vorgang sie eingeflossen ist,
  • und welcher Empfänger ein konkretes Produkt erhalten hat.

Die MDR behandelt die Identifizierung innerhalb der Lieferkette und das UDI-System in den Artikeln 25 und 27. Das UDI-System dient der Identifizierung und erleichtert die Rückverfolgung von Medizinprodukten.

Dokumente direkt mit Produkten und Prozessen verbinden

Hände an einer Tastatur, mit virutell dargestellten, gesicherten Dokumenten

Prüfprotokolle, Arbeitsanweisungen, Freigaben, Zertifikate und weitere relevante Unterlagen sollten nicht losgelöst von den operativen Vorgängen abgelegt werden.

Mit einer angebundenen Dokumentenmanagement-Lösung können Dokumente strukturiert verwaltet, versioniert und mit Produkten, Chargen, Seriennummern oder Geschäftsvorgängen verknüpft werden.

EBC sieht in seinem internen Phasenmodell unter anderem die Verwaltung von Prozessen, Arbeitsanweisungen, Prüfprotokollen und Freigaben sowie die protokollierte Dokumentenlenkung vor.

  • Qualitätsmanagement,
  • Einkauf und Lieferantenbewertung,
  • Lager und Versand,
  • Produktion,
  • Service und Wartung,
  • interne Kontrollen und Auditvorbereitung.

Qualitätsprüfungen in operative Prozesse integrieren

Würfel mit ienem Häkchen, ein Würfel mit einem Kreuz drängelt sich dazwischen

Qualitätsmanagement funktioniert am besten, wenn Prüfungen nicht als separater Nebenvorgang behandelt werden. Prüfungen können beispielsweise mit Wareneingängen, Beständen oder Produktionsschritten verbunden werden.

Je nach Systemausbau können dabei folgende Prozesse berücksichtigt werden:

  • Prüfungen im Wareneingang,
  • Dokumentation von Prüfergebnissen,
  • Bezug zu Charge oder Seriennummer,
  • Freigabe oder Sperrung von Ware,
  • Prüfungen während der Fertigung,
  • dokumentierte Verantwortlichkeiten,
  • nachvollziehbare Freigabepunkte.

Das interne EBC-Konzept sieht strukturierte Qualitätsprüfungen, eine Verknüpfung mit Chargen und Seriennummern sowie Freigabe- und Sperrprozesse vor.

Service und Gerätehistorie transparent abbilden

Hände an einem Notebook, virtuell dargestellte Listen zum Abhaken und nachvollziehen

Für Medizintechnik-Unternehmen endet Rückverfolgbarkeit nicht mit der Auslieferung. Wartungen, Reparaturen, Austauschgeräte und weitere Servicevorgänge müssen häufig ebenfalls einem konkreten Gerät zugeordnet werden.

Ein seriennummernbezogener Serviceprozess kann folgende Informationen zusammenführen:

  • ausgeliefertes Gerät,
  • zugehöriger Kunde,
  • Wartungen und Reparaturen,
  • verwendete Ersatzteile,
  • Leih- und Austauschgeräte,
  • Serviceberichte,
  • ergänzende Produktdokumente.

In einem internen EBC-Projektkonzept sind Serviceaufträge mit eindeutigem Gerätebezug, seriennummernbezogene Servicedokumentation sowie die Nachverfolgung von Leih- und Austauschgeräten vorgesehen

Kundenzufriedenheit
0 %
Jahre Erfahrung
0
Projekte
0

Einführung mit kontrollierten Projektphasen

Ein ERP-System in der Medizintechnik sollte nicht unkontrolliert als umfangreiches Gesamtprojekt eingeführt werden. EBC setzt deshalb auf einen klar definierten Projektumfang und aufeinander aufbauende Phasen.

1. Projektvorbereitung

  • Zielprozesse abstimmen
  • MVP-Umfang definieren
  • Daten- und Migrationskonzept erarbeiten
  • Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen
  • Anforderungen an Dokumentation
    und Validierung bestimmen

2. Operative Basis

  • Einkauf und Verkauf
  • Lager und Disposition
  • Finanzbuchhaltung
  • Chargen- und Seriennummern
  • grundlegende Rückverfolgbarkeit

3. Qualitätsmanagement und Dokumentation

  • Qualitätsprüfungen
  • Prüfprotokolle
  • Freigabe- und Sperrprozesse
  • Dokumentenlenkung
  • strukturierte Kontrollen

4. Produktion und weitere Prozesse

  • Stücklisten und Arbeitspläne
  • Produktionsaufträge
  • Material- und Produktzuordnung
  • Service und Gerätehistorie
  • Versand- und Carrier-Prozesse

Das interne EBC-Phasenmodell sieht die Rückverfolgbarkeit bereits in der operativen Basis vor. Qualitätsmanagement, Produktion, Service und Versand werden anschließend kontrolliert ergänzt und stabilisiert.

Welche Unternehmen passen zu dieser Lösung?

Die Landingpage richtet sich insbesondere an:

  • Hersteller von Medizinprodukten
  • Importeure und Distributoren
  • Medizintechnik-Fachhändler
  • Service- und Wartungsunternehmen
  • Unternehmen mit Chargen- oder Seriennummernpflicht
  • wachsende KMU mit Microsoft-Ausrichtung
  • Unternehmen mit Navision bzw. Dynamics NAV
  • Unternehmen mit verteilten Excel-, ERP- und Dokumentenlösungen

Warum Business Central mit EBC?

Microsoft-Plattform

Ein Mann steht in einem Lager. Vor ihm erscheint virtuell eine symbolisierte ErP Plattform

Business Central verbindet zentrale ERP-Prozesse mit dem Microsoft-Ökosystem. Die bestehende EBC-Website positioniert Business Central als Grundlage für Finanzwesen, Einkauf, Verkauf, Lager und weitere Unternehmensprozesse.

Branchenbezogene Prozessberatung

Ein Team aus 3 Personen steht vor einem virtuellen Dashboard

EBC verbindet ERP-Einführung, Dokumentenmanagement und Prozessgestaltung. Der interne Elevator Pitch für die Medizintechnik stellt Transparenz in Warenwirtschaft, Service, Produktion und Buchhaltung sowie die Verbindung regulatorischer Anforderungen mit digitaler Effizienz in den Mittelpunkt.

Kontrollierte Einführung

Mensch stehen an einem virtuellen Fließband

Statt alle denkbaren Anforderungen vor dem ersten produktiven Einsatz umzusetzen, werden die relevanten Kernprozesse priorisiert und in klar abgegrenzten Phasen realisiert.

Erweiterbare Architektur

Man in einem OP mit virutellem Dashboard

Produktion, Qualitätsmanagement, Service, Dokumentenmanagement und Integrationen können entsprechend dem tatsächlichen Bedarf ergänzt werden.

Kosten einer ERP-Einführung in der Medizintechnik

Die Einführungskosten hängen insbesondere von folgenden Faktoren ab:

  • Umfang der Geschäftsprozesse
  • Anzahl der Gesellschaften und Standorte
  • Datenqualität und Migrationsaufwand
  • erforderliche Integrationen
  • Dokumentations- und Validierungsumfang
  • Anforderungen an Fertigung und Qualitätsmanagement
  • Service- und Geräteprozesse
  • notwendige Anpassungen und Erweiterungen
  • Schulungs- und Testaufwand

Statt eines pauschalen Preises empfiehlt sich deshalb ein kurzes Assessment. Dabei werden Zielbild, kritische Prozesse, Systemgrenzen und der mögliche MVP-Umfang gemeinsam festgelegt.

Lassen Sie uns Ihre Medizintechnik-Prozesse gemeinsam betrachten

Sie möchten Business Central einführen, Dynamics NAV modernisieren oder Ihre Rückverfolgbarkeit und Dokumentation verbessern?

In einem unverbindlichen Erstgespräch analysieren wir Ihre Ausgangssituation, priorisieren die relevanten Prozesse und skizzieren einen realistischen Einführungspfad.

FAQ

Was ist ein ERP-System für die Medizintechnik?

Ein ERP-System für die Medizintechnik verbindet kaufmännische und operative Prozesse wie Einkauf, Verkauf, Lager, Produktion, Service und Finanzbuchhaltung. Zusätzlich müssen abhängig vom Unternehmen Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Dokumentation, Qualität und kontrollierte Prozesse berücksichtigt werden.

Eignet sich Business Central für Medizintechnik-KMU?

Business Central kann eine geeignete ERP-Basis für wachsende Medizintechnik-Unternehmen sein. Entscheidend ist jedoch nicht allein das Standardsystem, sondern die konkrete Ausgestaltung der Prozesse, Erweiterungen, Dokumentation und Validierung.

Lassen sich Chargen und Seriennummern zurückverfolgen?

Das EBC-Konzept sieht eine Erfassung und Zuordnung von Chargen und Seriennummern vom Wareneingang über Lagerbewegungen bis zur Auslieferung vor. Bei Produktionsprozessen kann die Rückverfolgbarkeit auf Materialien, Teilfabrikate und Endprodukte erweitert werden. 

Unterstützt das ERP UDI-Prozesse?

UDI-bezogene Informationen und Prozesse können projektspezifisch berücksichtigt werden. Der konkrete Umfang muss auf Produkte, Rollen in der Lieferkette, Kennzeichnungsanforderungen und bestehende Systeme abgestimmt werden.

Ist Business Central automatisch validiert?

Nein. Eine pauschale automatische Validierung sollte nicht versprochen werden. Die Validierung bezieht sich auf den konkreten vorgesehenen Einsatz, die konfigurierten Prozesse und die dokumentierte Systemumgebung des jeweiligen Unternehmens. EBC kann die Einführung so strukturieren, dass Validierbarkeit, Dokumentation, Tests und Freigabepunkte von Beginn an berücksichtigt werden.

Kann ein bestehendes Dynamics NAV abgelöst werden?

Eine Migration von Dynamics NAV zu Business Central ist grundsätzlich ein typisches Modernisierungsszenario. Datenumfang, Anpassungen, Schnittstellen und regulatorisch relevante historische Informationen müssen vorab untersucht werden.

Welche Schnittstellen können angebunden werden?

Die benötigten Anbindungen werden im Projekt individuell bewertet. Typische Bereiche sind Dokumentenmanagement, Versand, Produktion, MES, Shop, CRM, Banking und Reporting. Eine konkrete Kompatibilitätsaussage sollte erst nach technischer Prüfung erfolgen.