Business Central vs. Sage 50: Welches ERP soll ich nehmen?
Stehst du zwischen Business Central und Sage 50?
Experten kontaktierenDein Lager stimmt nicht mit den Excel-Listen überein. Die Buchhaltung tippt Rechnungen aus dem Online-Shop manuell nach. Und dein Sage 50 wird spürbar langsamer, seit das dritte Teammitglied gleichzeitig darauf zugreift. Wenn du dich jetzt fragst: Business Central vs. Sage 50, welches ERP soll ich nehmen? Dann bist du hier richtig.
Die kurze Antwort: Sage 50 ist eine solide Buchhaltungssoftware mit Warenwirtschaft und reicht für kleine Unternehmen mit einfachen Bedürfnissen aus. Sobald aber Lager, Filialen, E-Commerce, mehrere Standorte oder ein klarer Wachstumskurs ins Spiel kommen, ist Microsoft Dynamics 365 Business Central die zukunftssichere Wahl.
Dieser Vergleich richtet sich an KMU im DACH-Raum mit 15 bis 500 Mitarbeitenden, besonders aus Fachhandel, Filialketten, Gastronomie, Dienstleistungen und E-Commerce. Es geht nicht um einen Vollvergleich aller Sage-Produkte und nicht um tieftechnische Lizenzdetails. Sondern um eine praxisnahe Entscheidungsgrundlage für dein Geschäft.
Grundlagen: Was leisten Sage 50 und Business Central überhaupt?
Bevor der direkte Vergleich Sinn ergibt, lohnt sich ein klarer Blick auf die Einordnung beider Systeme. Sage 50 ist ein Buchhaltungs- und Warenwirtschaftstool. Business Central ist ein vollwertiges Cloud-ERP. Diese Unterscheidung ist entscheidend, weil sie bestimmt, welches System zu deinen Business Needs passt. Wer nur Buchhaltung digitalisieren will, braucht ein anderes System als jemand, der Filialen, Lager und Online-Shop in einem durchgängigen Prozess zusammenführen will.
Was ist Sage 50 im Kern?
Sage 50 ist eine Desktop- bzw. „Connected”-Lösung mit Fokus auf Finanzbuchhaltung, Rechnungswesen und einfache Warenwirtschaft. Sage 50 ist für kleine Unternehmen mit einfachen Bedürfnissen konzipiert und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Installation. Typische Einsatzszenarien sind die Steuerberater-Anbindung über eine DATEV-Schnittstelle für Buchhaltungsintegration, GoBD-konforme Buchführung, ELSTER-Übermittlung und die Verwaltung eines überschaubaren Warenbestands mit wenigen Nutzern.
Sage 50 ist ideal für Unternehmen ohne komplexe Produktionsprozesse. In der Praxis arbeiten viele Mittelständler deshalb mit Sage 50 plus Excel plus einem separaten Kassensystem plus einem eigenen Shop-Backend. Genau hier beginnt der Vergleich mit Business Central spannend zu werden.
Was ist Microsoft Dynamics 365 Business Central?
Microsoft Dynamics 365 Business Central ist ein Cloud-ERP für KMU mit den Kernmodulen Finanzen, Einkauf, Verkauf und Lager. Business Central bietet tiefgreifende Module für verschiedene Unternehmensbereiche und ist Teil des Microsoft-Ökosystems: direkte Integration mit Office 365, Teams, Outlook, Excel und Power BI für Datenanalysen. Optional lassen sich E-Commerce-Anbindungen oder POS-Systeme wie LS Central ergänzen.
Business Central unterstützt internationale Anforderungen und mehrere Mandanten. Es ist auf Wachstum und mehrere Standorte, Währungen und Gesellschaften ausgelegt. Business Central ist in über 150 Ländern und Regionen verfügbar. Microsoft Dynamics 365 Business Central integriert Tausende Erweiterungen im Microsoft AppSource, die sich wie Legosteine im laufenden Betrieb ergänzen lassen.
EBC hat sich genau auf Business Central für den Mittelstand spezialisiert. Wenn du weißt, was beide Systeme grundsätzlich sind, wird der konkrete Vergleich erst wirklich greifbar.
Direkter Vergleich: Business Central vs. Sage 50 im Mittelstand
Jetzt geht es an die Substanz: Wie unterscheiden sich die beiden Lösungen in den Dimensionen, die für deine tägliche Arbeit wirklich zählen? Funktionsumfang, Wachstumsfähigkeit, technische Integration und Kostenlogik.
Kernfunktionen: Buchhaltung vs. echtes ERP
Sage 50 deckt primär Finanzbuchhaltung und einfache Warenwirtschaft ab: Rechnungsstellung, Offene-Posten-Verwaltung, einfache Artikelverwaltung, Basis-Lagerverwaltung und Debitoren-Management. Das funktioniert solide, solange dein Geschäft in diesen Grenzen bleibt.
Business Central bildet dagegen den gesamten Geschäftsablauf ab. Finanzen mit internationalen Anforderungen und automatischem Steuerhandling, Einkauf mit Bestellungen und Lieferantenbewertung, Verkauf mit Aufträge-Management und Preislogiken, Lager mit Serien- und Chargenverfolgung. Dazu kommen Rollencenter für verschiedene Abteilungen, sodass jeder Mitarbeiter genau die Daten sieht, die er braucht.
Der entscheidende Unterschied: Business Central ersetzt Insellösungen. Kein separates Tool für den Vertrieb, kein Excel für Lagerbestände, keine manuelle Nacherfassung von Bestellungen. Sage 50 hat begrenzte Integrationsmöglichkeiten mit Drittsoftware und ist weniger flexibel bei der Anpassung von Workflows. Business Central unterstützt die automatische Verarbeitung von Eingangsrechnungen und bietet optional KI-Agenten für Prozessautomatisierung.
Cloud, Technik und Integration in Microsoft 365
Sage 50 ist traditionell Desktop-basiert mit „Connected”-Ansätzen für Cloud-Funktionen. Die Integration beschränkt sich auf punktuelle Anbindungen an Banking, Office und Steuer-Tools.
Business Central ist Cloud-first, läuft in der Microsoft Azure Cloud und erhält automatische Updates (größere Releases zwei Mal pro Jahr, kleinere monatlich). Microsoft Dynamics 365 Business Central ist vollständig in Microsoft 365 integriert: direkte Anbindung an Outlook für E-Mails und Kontakte, Excel für Ad-hoc-Analysen, Teams für die Zusammenarbeit an Belegen und Aufträgen, Power BI für Echtzeit-Reporting. Business Central integriert Microsoft Teams für verbesserte Zusammenarbeit. Über die Power Platform lassen sich zusätzliche Workflows und Automatisierungen bauen. Business Central ermöglicht die Automatisierung von Prozessen mit Microsoft 365.
Für dein Unternehmen bedeutet das konkret: weniger manuelle Exporte, weniger doppelte Datenpflege, weniger Technik-Baustellen. Business Central unterstützt die Integration von Power BI für Datenanalysen direkt aus dem System heraus, statt Zahlen mühsam aus verschiedenen Quellen zusammenzutragen.
Skalierbarkeit und Wachstum: Wann stößt Sage 50 an Grenzen?
Typische Szenarien, bei denen Sage 50 nicht mehr mithalten kann:
- Mehrere Filialen, Lager oder Standorte, die Echtzeit-Transparenz brauchen
- Verkauf über Laden, Online-Shop und Marktplätze gleichzeitig
- Wachsende Teams, bei denen mehrere Personen in Buchhaltung, Einkauf und Verkauf gleichzeitig arbeiten
- Internationale Strukturen mit Fremdwährungen und mehreren Gesellschaften
In solchen Fällen wird Sage 50 regelmäßig mit Excel, Zusatztools und manuellen Workarounds ergänzt. Das Ergebnis: noch mehr Insellösungen, noch mehr Fehlerquellen, noch mehr Zeitverlust. Business Central ist für Unternehmen mit komplexen Prozessen geeignet und darauf ausgelegt, mit dem Unternehmen mitzuwachsen. Mehr User, mehr Mandanten, Auslandsgeschäft: alles im Standard abgedeckt.
Wenn dein Unternehmen wächst, wird das System zur Wachstumsbremse oder zum Wachstumstreiber. Im nächsten Schritt schauen wir uns an, welche Kosten- und Einführungsmodelle dahinterstehen.
Kosten, Einführung und Risiko: Wie unterschiedlich ist der Weg ins System?
Nicht nur Lizenzen zählen. Entscheidend sind Einführungsaufwand, interne Zeitbindung und laufende Kosten. Und genau hier unterscheiden sich die Wege zu einem neuen System dramatisch.
Kostenlogik: Lizenzpreise vs. Gesamtaufwand im Alltag
Beide Systeme sind lizenzpflichtig, aber mit völlig unterschiedlichen Preismodellen. Sage 50 kostet ab 30 EUR pro Monat pro Arbeitsplatz im Standardpaket (zzgl. MwSt.). Microsoft Dynamics 365 Business Central kostet 69,30 EUR pro Nutzer und Monat für Essentials, 95,30 EUR für Premium und 6,90 EUR für Team-Member-Lizenzen (jeweils zzgl. MwSt., bei jährlicher Abrechnung). Bei 50 Essentials-Nutzern betragen die jährlichen Lizenzkosten für Business Central rund 41.580 EUR.
Reine Lizenzpreise verzerren aber die Realität. Entscheidend ist der Gesamtaufwand:
- Wie viele Arbeitsstunden spart Automatisierung ein?
- Was kosten Fehler durch manuelle Excel-Pflege und doppelte Datenerfassung?
- Welche Aufwände fallen für Wartung, Updates und Hosting bei On-Prem-Varianten an?
Business Central hat vorhersagbare TCO-Strukturen. In Verbindung mit dem EBC-Angebot „ERP in a Week” wird der Preis greifbar: der Standard-Kern für 649 EUR pro Monat mit einer Laufzeit von 12 Monaten, zuzüglich Microsoft-Lizenzen. Besonders für wachsende KMU ist das kalkulierbar und risikoarm. Mehr zur tatsächlichen Kostenstruktur einer ERP-Einführung findest du im separaten Guide.
Drei Wege zur ERP-Einführung: Wo EBC steht
Der Markt für ERP-Implementierung lässt sich in drei Schichten unterteilen:
Schicht 1: Der EBC Schnellstart „ERP in a Week”. Standardisierter Projektansatz, Fokus auf die Kernbereiche Finanzen, Einkauf, Verkauf und Lager. Das System steht in 7 Tagen und ist danach im Echtbetrieb nutzbar. Fixer, transparenter Preisrahmen: 649 EUR pro Monat mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Persönlicher Ansprechpartner auf Augenhöhe, keine anonyme Ticket-Organisation.
Schicht 2: Klassische Groß-Systemhäuser. Monatelange Vorlaufphasen mit vielen Vor-Workshops und hohen Konzeptionsbudgets. ERP-Projekte, die intern Schlüsselpersonen über Monate blockieren und das Tagesgeschäft lähmen.
Schicht 3: Anonyme IT-Konzerne. Projektabwicklung in großen Strukturen, bei denen Kunden als Ticketnummer im System landen. Oft rein auf Stundenbasis abgerechnet, mit schwer prognostizierbaren Gesamtkosten.
EBC adressiert bewusst die erste, schlanke Schicht für den Mittelstand. Mehr Details zum ERP in a Week Ansatz findest du auf der Produktseite.
Implementierungsdauer: Wochen, Monate oder 7 Tage?
Die größte Angst vor einem ERP-System: das Monsterprojekt, das über Monate das Tagesgeschäft lahmlegt. Klassische ERP-Projekte dauern typischerweise 6 bis 12 Monate. So lange kann kein wachsendes Unternehmen auf ein funktionierendes System warten.
Der standardisierte Business-Central-Kern kann mit EBC in 7 Tagen produktiv sein. Alles bleibt gleich, nur besser und effizienter: gleiche Abläufe in Finanzen, Einkauf, Verkauf und Lager, aber ohne doppelte Erfassung und Medienbrüche. Die Einführung von Business Central erfordert oft professionelle Unterstützung. EBC liefert genau diese Unterstützung in einem kompakten, planbaren Rahmen.
Wie sieht das konkret aus, wenn ein Unternehmen von Sage 50 auf Business Central mit EBC wechselt?
Praxis: Wann reicht Sage 50, und wann solltest du auf Business Central umsteigen?
Excel-Listen für Lagerbestände, doppelte Datenerfassung zwischen Kasse und Buchhaltung, mangelndes Vertrauen in die eigenen Bestandszahlen: Das sind keine Einzelfälle, sondern Alltag in vielen KMU. Die Frage ist, ob dein aktuelles System diese Probleme lösen kann oder ob es sie verursacht.
Typische Situationen, in denen Sage 50 (noch) ausreicht
- Wenige Mitarbeitende mit Fokus auf Buchhaltung und einfache Rechnungsstellung
- Kein komplexes Lager, keine oder eine kleine Filiale, überschaubares Artikelsortiment
- Wenig Bedarf an Echtzeit-Transparenz über Standorte oder Online-Kanäle
- Keine internationale Struktur, eine Gesellschaft, eine Währung
- Kein Online-Shop, der Bestellungen direkt ins System einspeist
Auch in diesen Fällen kann ein frühzeitiger Einstieg in Business Central sinnvoll sein, wenn starkes Wachstum geplant ist. Ob dein Unternehmen bereits ein ERP-System braucht, lässt sich schnell klären.
Warnsignale: Dein Unternehmen ist über Sage 50 hinausgewachsen
- Lagerbestände werden parallel in Excel gepflegt, weil sich niemand auf die Zahlen im System verlässt
- Online-Shop-Bestellungen müssen manuell nacherfasst werden, Preise und Sortimente sind getrennt gepflegt
- Berichte für die Geschäftsführung dauern Stunden bis Tage, weil Daten aus mehreren Quellen zusammengesucht werden
- Filialen oder Standorte arbeiten mit eigenen Listen, die Zentrale hat keinen Echtzeit-Überblick
- Gutschriften, Rabatte und individuelle Preise werden außerhalb der Software verwaltet
- Doppelte Datenerfassung zwischen Kasse, Shop und Buchhaltung ist Alltag
Das ist nicht „normal”. Das ist die Folge eines begrenzten Systems. Scale-Ups und wachsende Unternehmen verlieren mit Insellösungen jeden Monat bares Geld durch fehlerhafte Bestände, vergessene Skonti und manuelle Datenübertragung.
Konkreter Fahrplan: Von Sage 50 zu Business Central mit EBC in 7 Tagen starten
ERP klingt nach Monaten, viel Geld und gebundenen Ressourcen. Mit EBC läuft das anders: Es geht nicht um einen monatelangen Big Bang, sondern um einen kalkulierbaren Schnellstart des Kerns. Spezialfälle wie Fertigung, Produktion oder Projektmanagement sind bewusst nicht Teil des 7-Tage-Kerns und werden bei Bedarf im laufenden Betrieb ergänzt.
Schritt-für-Schritt: Wie sieht „ERP in a Week” mit Business Central aus?
- Kostenloses Erstgespräch: Anforderungen verstehen, prüfen, ob Business Central dein Excel- und Sage-50-Setup sinnvoll ersetzen kann.
- Auswahl des Standard-Kerns: Finanzen, Einkauf, Verkauf, Lager. Fokus nur auf das, was wirklich betriebsentscheidend ist.
- Technischer Setup in der Cloud: Business-Central-Mandant einrichten, Nutzerrollen definieren, Basis-Einstellungen setzen. Kein eigenes Hosting nötig.
- Datenübernahme im sinnvollen Umfang: Stammdaten wie Kunden, Lieferanten und Artikel sind mappbar. Dazu relevante Salden und Offene Posten. Historische Buchungsdaten bleiben im Altsystem, um den Umstieg schlank zu halten.
- Schulung im Alltag: Mitarbeiter werden in kurzen, praxisnahen Sessions an ihren realen Aufgaben abgeholt. Kein Theorieseminar.
- Go-Live innerhalb von 7 Tagen: Das System läuft. Rechnungen, Bestellungen, Lieferscheine werden im neuen ERP bearbeitet.
- Begleitung nach dem Start: Feinschliff, Klärung von Fragen, Ergänzung weiterer Add-Ons und Branchen Add-Ons bei Bedarf. BC hat Tausende Erweiterungen im Microsoft AppSource, die sich nach und nach ergänzen lassen.
Der Fokus liegt auf einem „handlungsfähigen” Zustand nach 7 Tagen. Nicht auf jeder Sonderanforderung. Wie eine ERP-Einführung in einer Woche konkret abläuft, ist auf der Detailseite beschrieben.
Vergleich: Klassisches ERP-Projekt vs. EBC-Schnellstart
Kriterium | Klassisches ERP-Projekt | EBC-Schnellstart |
Projektdauer | Mehrere Monate | 7 Tage für den betriebswichtigen Kern |
Planbarkeit der Kosten | Offener Stundentopf, schwer kalkulierbar | Fester monatlicher Rahmen: 649 EUR pro Monat mit einer Laufzeit von 12 Monaten |
Interne Belastung | Lange Vor-Workshops, Schlüsselpersonen monatelang gebunden | Kompaktes, fokussiertes Setup, minimale Ablenkung vom Tagesgeschäft |
Zeitpunkt des Nutzens | Erst nach Abschluss des Vollprojekts | ROI ab Monat 1 durch Zeitersparnis und Automatisierung |
Für wachsende KMU im Mittelstand, die schnell handlungsfähig sein wollen, ist das Schnellstart-Modell der risikoärmste Einstieg. Das klassische Modell hat seine Berechtigung bei hochkomplexen Konzernanforderungen, aber nicht bei Unternehmen, die heute noch mit Sage 50 und Excel arbeiten.
Trotz aller Vorteile gibt es typische Stolpersteine auf dem Weg von Sage 50 zu Business Central. Im nächsten Abschnitt zeigen wir, wie du sie vermeidest.
Häufige Stolperfallen beim Wechsel von Sage 50 zu Business Central und wie du sie umgehst
Ein Umstieg ist kein Hexenwerk. Aber es gibt typische Fehler, die unnötig Zeit und Geld kosten, wenn man sie nicht früh adressiert.
Problem 1: Zu viel Ballast aus der alten Welt mitnehmen
Der Versuch, jede alte Maske, jedes Feld und jede Excel-Struktur aus Sage 50 exakt nachzubauen, führt zu Overcustomizing und verzögert den Start.
Lösung: Fokus auf Kernprozesse und saubere Stammdaten. Nur sinnvolle Daten übernehmen: Stammdaten, Offene Posten und Eröffnungssalden. Das Altsystem dient als Archiv. Sage 50 wird oft mit Custom-Reports erweitert, die in Business Central durch Standard-Reporting und Power BI ersetzt werden können. So bleibt die Migration schlank.
Problem 2: Mitarbeitende werden zu spät einbezogen
Fachabteilungen werden erst „zur Schulung” eingeladen, wenn alles entschieden ist. Das erzeugt Widerstand und Unsicherheit.
Lösung: Frühzeitige, pragmatische Einbindung von Key-Usern aus Buchhaltung, Einkauf, Verkauf und Lager. Zeigen, dass ihre Arbeit gleich bleibt, nur besser und effizienter. Keine Angst vor dem Neuen schüren, sondern Vorteile greifbar machen.
Problem 3: Unklare Erwartungen an Automatisierung und Reporting
Entweder werden Wunder von Tag 1 erwartet oder das Potenzial von Business Central wird gar nicht genutzt. KI-gestützte Belegverarbeitung, Copilot-Funktionen, automatisierte Workflows und Analysen per Power BI bleiben ungenutzt.
Lösung: Klare Priorisierung von Quick Wins. Automatische Belegerfassung und Standard-Reports ab Tag 1. Ausbau von Analytics, KI-Agenten und erweiterten Features im zweiten Schritt.
Problem 4: Fehlende klare Verantwortlichkeit im Projekt
Eine ERP-Einführung „nebenbei” laufen lassen, ohne klare interne Projektansprechperson, endet im Chaos.
Lösung: Eine verantwortliche Person mit Entscheidungsbefugnis definieren, die mit dem persönlichen EBC-Ansprechpartner auf Augenhöhe arbeitet. So bleibt das Projekt fokussiert, und Entscheidungen werden nicht verschleppt.
Wenn diese Punkte beachtet werden, wird aus dem ERP-Projekt ein kontrollierbarer, schneller Schritt. Die Frage ist dann nur noch: Was ist dein nächster Schritt?
Fazit: Welches ERP passt zu dir und was solltest du jetzt tun?
Sage 50 ist eine solide Wahl für sehr kleine Unternehmen mit Fokus auf Buchhaltung und geringer Prozesskomplexität. Daran gibt es nichts zu rütteln.
Sobald Lager, Filialen, Online-Vertrieb, internationales Geschäft oder ein deutlicher Wachstumskurs ins Spiel kommen, führt an einem vollwertigen Cloud-ERP wie Microsoft Dynamics 365 Business Central kaum ein Weg vorbei. Wie lange kannst du es dir noch leisten, ohne eine ERP-Lösung zu arbeiten?
Deine nächsten Schritte:
- Eigene Situation prüfen: Triffst du mehrere der genannten Warnsignale? Excel-Parallelwelt, Lagerchaos, manuelle Shop-Anbindung?
- Anforderungen grob skizzieren: Anzahl Nutzer, Standorte, Kanäle (Laden, Online, B2B/B2C), Länder.
- Kostenloses Erstgespräch mit EBC nutzen, um abzuklären, ob das „ERP in a Week”-Modell zu deinem Unternehmen passt.
- Entscheidung treffen: Weiter mit Insellösungen arbeiten oder den Kern in 7 Tagen auf Business Central heben.
ERP in a Week bedeutet: In 7 Tagen ist dein Unternehmen handlungsfähig. Deine Mitarbeiter sind geschult, der Support läuft. Ab Monat 1 sparst du Zeit und Geld durch Automatisierung.
Hol dir jetzt Klarheit und verbringe nicht noch ein Jahr mit einem System, das dein Wachstum bremst. Kostenloses Erstgespräch vereinbaren.
Häufige Fragen
Ist Business Central wirklich „besser” als Sage 50?
Für reine Buchhaltung kleiner Unternehmen ohne komplexe Anforderungen ist Sage 50 eine funktionale Accounting Software. Für wachsende Betriebe mit Lager, Filialen, E-Commerce oder Auslandsbezug ist Business Central in der Regel die bessere ERP-Lösung. Der Unterschied: Sage 50 ist ein Buchhaltungstool, Business Central eine Cloud-ERP-Plattform, die sämtliche Geschäftsprozesse durchgängig abbildet.
Kann Business Central Sage 50 vollständig ersetzen?
Ja. Business Central deckt alle Bereiche Finanzen, Einkauf, Verkauf und Lager in einem System ab und übernimmt damit die Funktionen von Sage 50 inklusive vieler Excel- und Zusatztools. Steuer- und DATEV-Anforderungen lassen sich ebenfalls professionell abbilden. GoBD-Filter, ZUGFeRD, XRechnung und Intrastat-Berichte sind im deutschen Funktionsumfang enthalten.
Wie lange dauert ein Umstieg von Sage 50 auf Business Central?
Ein schrittweiser Start mit dem Kern ist durch das EBC-Modell „ERP in a Week” in 7 Tagen möglich. Zusatzwünsche und Spezialprozesse können nach und nach ergänzt werden, ohne dass das Grundsystem gefährdet wird. Klassische ERP-Projekte dauern typischerweise 6 bis 12 Monate. Der EBC-Ansatz verkürzt diesen Zeitraum massiv durch den Fokus auf den betriebswichtigen Kern.
Ist Business Central nicht „zu groß” für mein Unternehmen?
Nein. Business Central ist modular aufgebaut. Im EBC-Ansatz wird bewusst nur der betriebswichtige Kern implementiert. Unternehmen mit 15 bis 500 Mitarbeitenden profitieren typischerweise von einem professionellen ERP-Kern, ohne sich zu überlasten. Der frühere Name Navision zeigt: Dieses System hat jahrzehntelange Erfahrung mit genau dieser Unternehmensgröße.
Was kostet mich Business Central mit EBC konkret?
Der EBC-Schnellstart „ERP in a Week” kostet 649 EUR pro Monat mit einer Laufzeit von 12 Monaten für den Kern, zuzüglich Microsoft-Lizenzen. Das ist kalkulierbar und wird im kostenlosen Erstgespräch konkret auf deine Firmengröße heruntergebrochen.
Wie starte ich am besten: Analyseprojekt oder direkt loslegen?
Kein monatelanges Vorprojekt. Ein kompaktes kostenloses Erstgespräch reicht aus, um deine Situation zu bewerten. Danach folgt ein schneller Kernstart. So sparst du Monate an Konzeptionszeit und bist schneller im Echtbetrieb. Nimm jetzt direkt Kontakt auf und finde heraus, ob „ERP in a Week” zu deinem Unternehmen passt.
