Microsoft beendet bis Januar 2028 den Extended Support für die letzte Dynamics NAV Version – NAV 2018. Danach gibt es keine Sicherheitsupdates, keine gesetzlichen Anpassungen und keine technische Unterstützung mehr. Wer heute noch mit Navision arbeitet, steht vor einer klaren Entscheidung: Jetzt handeln oder ab 2028 mit massiven Sicherheitslücken, dem Verlust der GoBD-Rechtssicherheit und steigenden Kosten für veraltete Server-Infrastrukturen leben.
Dieser Artikel richtet sich an Geschäftsführer und IT-Verantwortliche von KMU mit 15 bis 500 Mitarbeitern im DACH-Raum, die noch eine Microsoft Dynamics NAV Version im Einsatz haben. Viele Unternehmen schieben die Migration vor sich her – aus Angst vor einem monatelangen, teuren Projekt, das den Betrieb lähmt. Diese Angst ist verständlich, aber unbegründet. Die Migration von NAV zu Business Central ist kein Kulturwandel. Es ist ein technisches Upgrade. Business Central ist dabei die moderne cloudbasierte Plattform für den nächsten stabilen Betrieb. Deine vertrauten Geschäftsprozesse bleiben gleich – sie ziehen in eine moderne, sichere Cloud-Umgebung um.
Die kurze Antwort: Die Migration von Microsoft Dynamics NAV zu Business Central ist bis 2028 strategisch notwendig. Emrich Business Consulting (EBC) macht diesen Umstieg schmerzfrei – für einen transparenten Festpreis.
Das nimmst du aus diesem Artikel mit:
- Welche Support-Fristen konkret auslaufen und was das für dein Unternehmen bedeutet
- Warum GoBD-Compliance und E-Rechnungspflicht ab 2028 ohne aktuelles ERP-System nicht mehr erfüllbar sind
- Wie sich Business Central Cloud technisch von NAV unterscheidet – und was gleich bleibt
- Warum klassische Systemhäuser das Problem aufblähen, während EBC es in 7 Tagen löst
- Welche Kosten du sparst, welche Vorteile die Migration bringt und ab wann sich die Migration rechnet
Die 2028-Deadline verstehen
Microsoft unterscheidet bei NAV zwischen Mainstream Support und Extended Support – geregelt durch die Fixed Lifecycle Policy. Im Mainstream Support gab es neue Funktionen, Bugfixes und gesetzliche Updates. Der Extended Support beschränkt sich auf Sicherheitsupdates und kritische Fehlerbehebungen. Danach: nichts mehr. Keine Patches, keine Anpassungen, kein Netz – und klassische On-Premise-Modelle stoßen technologisch und wirtschaftlich an ihre Grenzen.
Was endet konkret bis 2028
Der Mainstream Support ist für sämtliche NAV-Versionen bereits beendet – die letzte Version (NAV 2018) verlor ihn im Januar 2023. Damit bekommst du schon heute keine neuen Funktionalitäten oder regulären Bugfixes mehr.
Die Extended Support Fristen im Überblick:
NAV-Version | Ende Mainstream Support | Ende Extended Support |
NAV 2015 | Januar 2020 | Januar 2025 |
NAV 2016 | April 2021 | April 2026 |
NAV 2017 | Januar 2022 | Januar 2027 |
NAV 2018 | Januar 2023 | 11. Januar 2028 |
Ältere NAV-Versionen fallen bis Januar 2028 aus dem Support. Wer heute noch NAV 2015 oder NAV 2016 nutzt, ist bereits komplett ohne Microsoft-Sicherheitsupdates unterwegs. Ab dem 11. Januar 2028 trifft das auch die letzte NAV-Generation – NAV 2018. Ab diesem Datum gibt es keine Sicherheitsupdates, keine Bug-Fixes und keine GoBD-relevanten Anpassungen mehr. Der technische Support durch Microsoft endet vollständig.
Rechtliche und operative Konsequenzen
GoBD-Compliance: Die GoBD fordern, dass dein ERP-System steuerrelevante Daten unveränderbar, nachvollziehbar und maschinenlesbar archiviert. Ohne aktuelle Rechtsanpassungen kann ein veraltetes System diese Anforderungen nicht mehr erfüllen. Das Risiko: geschätzte Besteuerung, Ablehnung von Belegen und Sanktionen bei Steuerprüfungen.
E-Rechnungspflicht: Deutschland führt stufenweise die Pflicht zur E-Rechnung ein. Seit Januar 2025 muss jedes Unternehmen elektronische Rechnungen empfangen können. Ab 1. Januar 2028 gilt die Sendepflicht für E-Rechnungen im B2B-Bereich – im EN 16931-konformen Format (XRechnung, ZUGFeRD). NAV-Systeme ohne entsprechende Integration werden diese Pflicht nicht erfüllen können.
Cybersecurity: Fehlende Sicherheitsupdates machen dein System anfällig für Angriffe. Veraltete Infrastruktur – ältere Windows- oder SQL-Server-Versionen – wird ebenfalls nicht mehr unterstützt. Die Kosten für Notfall-Patches und den Betrieb veralteter Server steigen, während die Sicherheit sinkt.
Business Central als NAV-Nachfolger
Business Central wurde 2018 aus NAV umbenannt und ist die direkte Weiterentwicklung für die Cloud-Ära sowie Teil der Microsoft-Dynamics-Produktfamilie. Es ist keine fremde Software – es ist dein NAV, modernisiert, sicher und zukunftsfähig.
Technische Evolution von NAV zu Business Central
Microsoft Dynamics 365 Business Central übernimmt die vertrauten Geschäftslogiken aus NAV – Finanzen, Einkauf, Verkauf, Lager. Business Central verbindet diese Abläufe in einem System. Die Benutzeroberfläche von NAV wird durch ein modernes Design ersetzt, das sich anfühlt wie Excel, Outlook und Teams. Deine Mitarbeiter finden sich sofort zurecht.
Die entscheidenden Unterschiede zum alten Dynamics NAV:
- Halbjährliche Updates und regelmäßige Upgrades statt jahrelangem Stillstand: Zwei Major-Waves pro Jahr (April und Oktober) plus monatliche Minor-Updates. Migration zu Business Central ermöglicht automatische Updates – in der Cloud vollautomatisch, ohne Ausfallzeiten.
- Moderne Extensions statt C/AL-Code: Die Entwicklungssprache wird von C/AL auf AL umgestellt. Ältere individuelle Anpassungen sollten in Business Central über AL-Extensions neu bewertet werden. Erweiterungen werden über den Microsoft AppSource Store bezogen – wie Legosteine im laufenden Betrieb hinzufügbar.
- Native Integration in Microsoft 365, Teams und Outlook: Business Central ermöglicht nahtlose Integration in Microsoft Produkte. Business Central unterstützt die Bearbeitung von Daten in Excel und Outlook – direkt aus dem ERP-System heraus.
- KI-Integration über Microsoft Copilot: KI übernimmt Routineaufgaben in Business Central. Microsoft Copilot wird bis 2028 standardmäßig in Business Central integriert – für automatisiertes Rechnungsmatching, Forecasting und intelligente Empfehlungen. In der 2026 Release Wave 1 wurden Copilot-Agenten, erweiterte Finanz-Features und E-Commerce-Integration angekündigt. Business Central unterstützt KI-basierte Systeme und Protokolle.
Cloud vs. On-Premise: Deine Wahlmöglichkeiten
Business Central Cloud: Vollautomatische Updates, keine eigene IT-Infrastruktur. On-Premise-Server werden durch Cloud-Umgebungen ersetzt. Unternehmen profitieren von hohen Sicherheitsstandards der Microsoft Azure Cloud – inklusive Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery. Das schafft auch Vorteile für eine einheitliche IT-Landschaft. Cloud-Nutzung reduziert Wartungsaufwand und Betriebskosten. Cloud-basierte Lösungen ermöglichen mobilen Zugriff von überall.
Business Central On-Premise: Lokale Kontrolle über deine Daten, aber du bleibst selbst verantwortlich für Hardware, Sicherheitspatches und SQL-Server-Wartung. Der Aufwand bleibt.
Hybrid-Szenarien: Sensitive Daten lokal, Rest in der Cloud. Oder On-Premise mit Cloud-Integrationen für Teams, Power BI und Automatisierung. Cloud-Lösungen bieten flexible Skalierbarkeit für Unternehmen – du wächst, dein System wächst mit. Business Central bietet eine skalierbare ERP-Lösung, die sich an deine Anforderungen anpasst und zugleich die Basis für spätere Erweiterungen schafft.
Mehr dazu findest du in unserem Artikel 7 gute Gründe für den Weg in die Cloud.
Der EBC-Migrationsansatz: 7 Tage statt 7 Monate
Klassische Groß-Systemhäuser nutzen die Panik vor 2028 aus. Sie verkaufen monatelange Vorstudien, teure Konzeptionsphasen und wochenlange Vorvertrags-Workshops, die das Budget verbrennen, bevor auch nur eine einzige Zeile Daten migriert ist. Anonyme IT-Konzerne treiben die Projektkosten nach Aufwand ins Unermessliche – und du bist dort nur eine Ticket-Nummer im Support.
EBC macht das Gegenteil. Wir migrieren deine Daten über standardisierte Vorlagen direkt in den Business Central Cloud-Standard. Der Kern steht in genau 7 Tagen. So funktioniert ERP in a Week.
Die 4-Schritte EBC-Migration
Schritt 1: Bestandsaufnahme und Datenbereinigung. Welche NAV-Version läuft? Welche Add-ons sind aktiv? Welche Schnittstellen bestehen? Systematische Datenbereinigung ist für die Migration notwendig – alte Karteileichen werden gelöscht statt mitgeschleift. Wirksame Migration erfordert Reduzierung historischer Anpassungen.
Schritt 2: Datenimport über bewährte Excel-Templates. Stammdaten, Salden, offene Posten und wichtige Historien werden über standardisierte EBC-Vorlagen sauber in Business Central importiert. Kein Overcustomizing, kein Neuerfinden deines Systems.
Schritt 3: Konfiguration der Kernmodule. Finanzen, Einkauf, Verkauf und Lager werden im Business Central Standard konfiguriert – inklusive gesetzlicher Einstellungen für Steuersätze, E-Rechnung und GoBD-konforme Archivierung. Die Migration umfasst Tests und Schulungen.
Schritt 4: Go-Live nach genau 7 Tagen. Dein ERP-System ist einsatzbereit. Deine Mitarbeiter sind geschult. Der Support läuft. Ab Monat 1 sparst du Zeit und Geld durch Automatisierung.
Den genauen Ablauf kannst du dir hier im Detail ansehen: Wie läuft eine ERP-Einführung in einer Woche konkret ab?
Kostenvergleich: EBC vs. klassische Systemhäuser
Kostenfaktor | EBC Schnellstart | Klassisches Systemhaus |
Projektdauer | 7 Tage | 4–12 Monate |
Vorstudie/Konzeption | Im Preis enthalten | Tausende Euro vorab |
Monatliche Kosten | 649 EUR/Monat, 12 Monate Laufzeit | Unkalkulierbar nach Aufwand |
Server-Hardware | Entfällt (Cloud) | Eigene Infrastruktur nötig |
Updates & Wartung | Automatisch inklusive | Eigener Aufwand + Partnerkosten |
Upgrade-Projekte | Entfallen dauerhaft | Alle paar Jahre teuer & komplex |
ROI-Start | Ab Monat 1 | Meist nach 1–2 Jahren |
Unternehmen sparen durch Migration zu Business Central. Automatische Updates senken Wartungskosten erheblich. Die Umstellung von Einzellizenzen auf Abonnement-Modelle macht Kosten planbar. Business Central bietet eine skalierbare und wartungsarme ERP-Lösung.
Eine detaillierte Kostenaufstellung findest du hier: Was kostet eine ERP-Einführung wirklich für KMU?
Häufige Herausforderungen und Lösungen
Drei Ängste halten NAV-Nutzer vom Wechsel zu Dynamics 365 Business Central ab. Alle drei sind lösbar.
Datenverlust und Historien-Migration
Die Angst: „Wir verlieren unsere ganzen Daten aus 15 Jahren NAV.“
Die Lösung: Alle wichtigen Stammdaten, Buchungen, Salden und Historien werden vollständig migriert. Die EBC-Templates sorgen für saubere Datenübernahme ohne Verluste. Systematische Datenbereinigung ist Teil des Prozesses – nicht weil Daten verloren gehen, sondern weil veraltete Datensätze und Dubletten das neue System nicht belasten sollen.
Mitarbeiterschulung und Umgewöhnung
Die Angst: „Meine Mitarbeiter müssen komplett umgeschult werden.“
Die Lösung: Business Central ist eine cloudbasierte Lösung seit 2018 – und fühlt sich für deine Mitarbeiter sofort vertraut an. Die gewohnte Microsoft-Oberfläche bleibt. Excel, Outlook, Teams – alles integriert. Der Schulungsaufwand ist minimal. Business Central bietet automatische Updates und Sicherheitsvorkehrungen, ohne dass dein Team sich darum kümmern muss. Alles bleibt gleich, nur besser und effizienter.
Zeitdruck bis 2028
Die Angst: „Wir schaffen das zeitlich nicht mehr.“
Die Lösung: Du hast noch knapp 1,5 Jahre Zeit für eine strukturierte Planung statt einer Panik-Migration. Während klassische Projekte 4 bis 12 Monate dauern, ist das EBC-Projekt schlank: Die Vorbereitung dauert wenige Wochen, der eigentliche Umstieg und Go-Live des Kerns erfolgen in genau 7 Tagen.
Fazit und nächste Schritte
2028 kommt schneller als gedacht. Aber die Migration von Dynamics NAV zu Business Central muss kein Monster-Projekt sein. ERP klingt nach Monaten, nach viel Geld, nach blockierten Ressourcen. Das war früher so. Mit EBC jedoch nicht. In 7 Tagen ist dein Unternehmen einsatzbereit – mit einem modernen, sicheren ERP-System, das automatische Updates liefert, GoBD-konform arbeitet und die E-Rechnungspflicht erfüllt.
Deine nächsten Schritte:
- Bestandsaufnahme machen: Welche NAV-Version läuft? Welche Anpassungen und Schnittstellen existieren?
- Gesetzliche Anforderungen prüfen: E-Rechnung, GoBD, Datenschutz – funktioniert dein System noch oder brauchst du Anpassungen?
- Kostenloses Erstgespräch vereinbaren: Lass deine individuelle Situation bewerten und erfahre, wie der Umstieg in 7 Tagen funktioniert.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was passiert, wenn wir bis 2028 nichts tun?
Ab dem 11. Januar 2028 endet der Extended Support für NAV 2018 – die letzte unterstützte Version. Danach bekommst du keine Sicherheitsupdates, keine GoBD-relevanten Anpassungen und keine Hilfe bei kritischen Fehlern. Du riskierst Verlust der Rechtssicherheit, hohes Cybersecurity-Risiko und steigende Betriebskosten für veraltete Infrastruktur. Gleichzeitig greift die E-Rechnungs-Sendepflicht. Ohne konformes System kannst du keine gesetzlich gültigen Rechnungen mehr versenden.
Verlieren wir unsere historischen NAV-Daten bei der Migration?
Nein. Wichtige Stammdaten, Salden, offene Posten und relevante Historien werden sauber migriert. Die EBC-Excel-Templates stellen sicher, dass die Datenübernahme vollständig und nachvollziehbar erfolgt. Veraltete Karteileichen werden im Rahmen der Bereinigung bewusst aussortiert – das ist kein Verlust, sondern ein Gewinn für die Datenqualität.
Wie lange dauert die EBC-Migration wirklich?
Der betriebskritische Kern – Finanzen, Einkauf, Verkauf, Lager – steht in genau 7 Tagen. Weitere Module und Funktionen lassen sich danach über den Microsoft AppSource Store im laufenden Betrieb ergänzen. Mehr Informationen findest du unter ERP in einer Woche – ist das wirklich möglich?
Was unterscheidet EBC von klassischen Systemhäusern?
Klassische Groß-Systemhäuser starten mit wochenlangen Vorstudien und Konzeptionsphasen, bevor überhaupt etwas passiert. EBC setzt auf einen standardisierten Schnellstart: In 7 Tagen steht dein ERP-System – für 649 EUR pro Monat mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Persönlicher Ansprechpartner auf Augenhöhe statt anonymer Ticket-Nummer.
Können wir Business Central auch lokal betreiben statt in der Cloud?
Ja, beide Optionen sind verfügbar. Business Central gibt es als Cloud-Version und als On-Premise-Variante. Auch Hybrid-Szenarien sind möglich. Allerdings bleibst du bei On-Premise selbst verantwortlich für Hardware, Sicherheitspatches und Wartung. Die Cloud-Variante bietet automatische Updates, höhere Sicherheit und geringere Kosten.
Wie hoch sind die monatlichen Kosten nach der Migration?
EBC bietet einen transparenten Festpreis: 649 EUR pro Monat mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Darin enthalten sind die Implementierung des Kerns in 7 Tagen, Schulung und Support. Teure Server-Hardware, interne IT-Wartungskosten und Upgrade-Projekte entfallen komplett. Du hast Fragen zu deiner individuellen Situation? Kontaktiere uns persönlich für ein kostenloses Erstgespräch.
